Informationen zur eGK

Die elektronische Gesundheitskarte

eGK Vorderseite

Bilder von der eGK

Die elektronische Gesundheitskarte wird der Nachfolger der bisherigen Krankenversichertenkarte werden. Es wurden einige äußerliche Veränderungen vorgenommen, so besitzt die Karte nun z.B. ein Lichtbild des Versicherten auf der Vorderseite um Missbrauch vorzubeugen.

Auf der Rückseite wird eine Europäische Krankenversicherungskarte aufgebracht. Diese wird den Auslandskrankenschein in der EU ersetzen und soll so die Behandlung im europäischen Ausland erleichtern. Die beiden Bilder rechts zeigen alle neuen Erkennungsmerkmale der eGK (für eine große Ansicht bitte auf das Bild klicken).

Die Funktionen der eGK

Abgesehen von den oben beschriebenen äußerlichen Neuerungen der eGK, liegt die große Änderung vor allem in dem verwendeten Chip und den damit verbundenen Möglichkeiten. Während die alte KVK nur einen Speicherchip besessen hat, kommt auf der eGK ein Prozessorchip zum Einsatz. Dieser neue Chip macht es auch nötig, dass die Leseterminals umgerüstet werden.

Zur Markteinführung der Karte (Basis Rollout s.u.) werden erstmal zwei Funktionen verfügbar sein: Zum einen werden die Versichertenstammdaten gespeichert sein. Das sind u.a. die administrativen Daten wie Name, Anschrift, Geburtsdatum, wie sie auch schon auf der KVK gespeichert waren. Und zweitens kommt die oben bereits erwähnte europäische Krankenversichertenkarte zum Einsatz.

Später sollen weitere Funktionen folgen. Drei Anwendungen sind in Vorbereitung: So sollen die Versichertenstammdaten in Zukunft online geprüft bzw. aktualisiert werden können. Diese Anwendung nutzt die so genannte "Telematikinfrastruktur" zum Datenaustausch mit der Krankenkasse. Als zweites sollen die Notfalldaten auf der Karte gespeichert werden können. Diese Anwendung ist auf freiwilliger Basis und wird alleine vom Versicherten entschieden. Und die dritte Neuerung dient der Kommunikation der Leistungserbringer. So können auf sicherem Wege Befunde, Laborergebnisse oder auch Arztbriefe ausgetauscht werden. Zur Übermittlung der Daten und dem Abrufen wird ein Heilberufsausweis benötigt.

Die Markteinführung

Die Markteinführung der elektronischen Gesundheitskarte wird auch häufig als "Basis Rollout" bezeichnet. Sie hat am 1. Oktober 2009 in der KV-Region Nordrhein begonnen. Diese Jahr soll es bundesweit weitergehen. Im Oktober sollen die Krankenkasse mit der Ausgabe der eGK beginnen. Vorraussetzung dafür ist es, dass bis dahin die Arztpraxen mit den neuen Terminals ausgestattet sind. Die ausgegebene eGK gilt dann zusammen mit der alten KVK als Versicherungsnachweis. 2013 soll dann nur noch die eGK ausgegeben werden.

Am Anfang sind die Funktionen der eGK noch beschränkt (s.o.). Die online Phase soll erst später starten (wird auch "Online Rollout" genannt). Mit einer Realisierung der online Phase ist nicht vor Ende 2012 zu rechnen.

Finanzielle Unterstützung

Für die Ärzte werden die benötigten Lesegeräte über so genannte Pauschalen finanziert, die die Kassenärztliche Bundesvereinigung mit dem GKV-Spitzenverband ausgehandelt hat. Dabei hat man sich auf folgende Summen geeinigt:

Diese Pauschalen erhält man, wenn man ein Gerät bis zum 30. September 2011 bestellt und das Terminal einige Bedingungen erfüllt. So muss es z.B. von der Gematik zugelassen sein.

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen einige der gefördeten Geräte vor. Wenn Sie weitere Fragen zu den Terminals, der Installation, oder der eGK haben, dann nehmen Sie doch einfach mit uns Kontakt auf. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Elektronischer Zahlungsverkehr

medHybrid 1

Bilder vom medHybrid

Warum nicht gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen? Wenn Sie schon wegen der Einführung der eGK Ihre Terminals in der Praxis umrüsten müssen, warum dann nicht direkt zu einem Gerät wie dem medHybrid greifen? Das medHybrid ist eHealth und Bezahlterminal in einem.

Bieten Sie Ihren Patienten einen Service, der im deutschen Einzelhandel gar nicht mehr wegzudenken ist. In 90% aller Geschäfte besteht bereist die Möglichkeit der Kartenzahlung.